Bratapfelkonfitüre

27. Nov, 18:56 /
 


Eine große Kiste mit Äpfeln bekam ich geschenkt. Wunderschöne rote, pralle und saftige Äpfel. Traditionell zur Winterzeit verarbeitete ich sie mit Rosinen und viel guten Zimt (für mich gibts nie zu viel Zimt). So stolperte ich nämlich vor einiger Zeit über ein Apfelkonfitürenrezept, das ich gleich ausprobieren musste. Herrlich schmecken die eingemachten Früchte und ich freue mich schon sie morgen auf meinem Frühstückbrot wiederzufinden.


Rezept für 2 große Einweckgläser:

  • 50 g Rosinen/li>
  • 3 EL Rum oder Apfelsaft
  • 25 g gehobelte Mandeln
  • 675 g Äpfel, z. B. Boskop (vorbereitet gewogen)
  • 250 ml (1/4 l) Apfelsaft (Handelsware)
  • 1 Päckchen Dr. Oetker Finesse Natürliches Bourbon-Vanille-Aroma
  • 1 gestrichener TL gemahlener Zimt
  • 1 Päckchen Dr. Oetker Zitronensäure
  • 500 g Zucker
  • 1 Beutel Dr. Oetker Gelfix Extra

  1. Vorbereiten: Rosinen in eine kleine Schale geben, mit dem Rum oder
    Apfelsaft übergießen und mehrere Stunden (am besten über Nacht) zugedeckt
    durchziehen lassen. Mandeln in einer beschichteten Pfanne ohne Fett
    bräunen und auf einem Teller erkalten lassen. Äpfel schälen, vierteln,
    entkernen, in sehr kleine Würfel schneiden und 675 g abwiegen. 250 ml
    Apfelsaft abmessen.
  2. Zubereiten: Äpfel, eingeweichte Rosinen, Mandeln, Apfelsaft, Finesse, Zimt
    und Zitronensäure in einen Kochtopf geben. Abgewogene Zuckermenge mit
    Gelfix Extra mischen, dann mit der Fruchtmasse verrühren. Alles unter
    Rühren bei starker Hitze zum Kochen bringen, mindestens 3 Minuten unter
    ständigem Rühren sprudelnd kochen und von der Kochstelle nehmen. Kochgut
    eventuell abschäumen, sofort randvoll in vorbereitete Gläser füllen. Mit
    Schraubdeckeln (Twist-off) verschließen, umdrehen und etwa 5 Minuten auf
    dem Deckel stehen lassen.


Da mir der Apfelsaft ausgegangen war, habe ich ganz normales Wasser genommen. Meiner Meinung nach wird der Geschmack dadurch nicht beeinträchtigt. Weiterhin ist wichtig, dass man die Äpfel wirklich in die Größe schneidet, wie sie später auch auf dem Brot oder zu einem Dessert (z.B. Vanilleeis) gegessen werden. Ich dachte zunächst nämlich, dass die Apfelstücke beim einkochen zerfallen, dem war aber gar nicht so.
Da ich im Supermarkt das von Dr. Oetker angepriesene Gelier fix extra nicht fand, nahm ich fertigen Gelierzucker für Marmeladen. Dann darauf achten, was auf der Packung steht.
Die Rosinen habe ich in Amaretto eingeweicht, weil ich diesen Likör passender zu den Mandeln fand.
Als Spülkönig einen Teelöffel von der Konfitüre probierte, meinte er, dass ihn der Geschmack an etwas erinnerte. "Bratapfel?". "Genau, Bratapfel..."
Das Rezept hält also was es verspricht!