Kulinarischer Adventskalender 21 - Bûche de noel
21. Dez, 10:00 / 4 Kommentare
Zum Anlass des diesjährigen kulinarischen Adventskalenders haben wir uns entschieden einen Bûche de noel beizutragen. Der französische "Weihnachtsbaumstamm" besteht gewöhnlich aus einer mit Schokoladenbuttercreme gefüllten Biskuitrolle. Da das Weihnachtsfest bekanntlich seine Pfunde mit sich bringt haben wir auf die Buttercreme verzichtet und auf eine Schokoladensahne zurückgegriffen.
Im Ganzen ist unser Bûche de noel für wahre Schokoholics, trozdem wirkt er nicht zu mächtig.
A C H T U N G !!! Es muss eingeplant werden, dass die Sahne schon am Vortag zubereitet werden sollte.
Der Bûche de noel kommt angeblich aus dem keltischen Raum.
Es heißt, dass am kürzesten Tag des Jahres in der keltischen Kultur zum Fest der Wintersonnenwende ein grosser Baumstamm, Eiche, Buche, Ulme oder Kirsche, verbrannt wurde. Er galt als symbolischer Dankesakt für die Wiedergeburt der Sonne. Diese heidnische Tradition wurde später von der katholischen Kirche übernommen: Die Bäume wurden mit farbigen Bändern und Blättern verziert. Als die grossen Öfen verschwanden, wurde die Tradition abgewandelt: An Stelle von echten Baumstämmen wurde die süsse Bûche verwendet, die sich zur weihnachtlichen Traditionstorte mauserte. 1879 wird die «bûche de Noël» erstmals erwähnt. Man ist sich allerdings nicht einig, ob der Kuchen von einem Lyoner oder Pariser Konditor erfunden worden ist.
für die Schokosahne
Zubereitung
Im Ganzen ist unser Bûche de noel für wahre Schokoholics, trozdem wirkt er nicht zu mächtig.
A C H T U N G !!! Es muss eingeplant werden, dass die Sahne schon am Vortag zubereitet werden sollte.
Der Bûche de noel kommt angeblich aus dem keltischen Raum.
Es heißt, dass am kürzesten Tag des Jahres in der keltischen Kultur zum Fest der Wintersonnenwende ein grosser Baumstamm, Eiche, Buche, Ulme oder Kirsche, verbrannt wurde. Er galt als symbolischer Dankesakt für die Wiedergeburt der Sonne. Diese heidnische Tradition wurde später von der katholischen Kirche übernommen: Die Bäume wurden mit farbigen Bändern und Blättern verziert. Als die grossen Öfen verschwanden, wurde die Tradition abgewandelt: An Stelle von echten Baumstämmen wurde die süsse Bûche verwendet, die sich zur weihnachtlichen Traditionstorte mauserte. 1879 wird die «bûche de Noël» erstmals erwähnt. Man ist sich allerdings nicht einig, ob der Kuchen von einem Lyoner oder Pariser Konditor erfunden worden ist.
Bûche de noel - Rezept für 10 Personen
Zutatenfür die Schokosahne
- 500 ml Sahne
- 150 g Zartbitter-Schokolade, sehr fein gehackt
- 4 Eier (Kl. M), getrennt
- Salz
- 100 g Zucker
- 60 g Mehl
- 60 g Speisestärke
- 20 g Kakao
- 2 Tl Lebkuchengewürz
- 1 Tl Backpulver
- 30 g gehackte Haselnusskerne
- 150 g Marzipan-Rohmasse
- 60 g Schokoröllchen
- rote Back- und Speisefarbe
- 30 g weiße Kuvertüre
- 2 El gemahlene Pistazien
Zubereitung
- Am Vortag: Die Schokolade in kleine Stückchen hacken. Die Sahne aufkochen, vom Herd nehmen und die Schokolade darin auflösen. Über Nacht kaltstellen.
Biskuitteig: Eiweiße und 1 Prise Salz steif schlagen, dabei 90 g Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis er gelöst ist. Eigelbe kurz unterrühren. Mehl, Stärke, Kakao, Lebkuchengewürz und Backpulver darüber sieben und unterheben. Masse auf ein mit Backpapier belegtes Blech streichen. Im vorgeheizten Ofen bei 220 Grad auf der 2. Schiene von unten 6-7 Minuten backen (Umluft nicht geeignet). Sofort mit der Oberseite auf ein mit 10 g Zucker bestreutes Backpapier stürzen. Jetzt oben liegendes Backpapier abziehen.
Teigplatte mit Hilfe des unteren Papiers aufrollen. Abkühlen lassen.
- Nüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten und abkühlen lassen. Schokosahne vom Vortag mit den Quirlen des Handrührers auf langsamster Stufe wie Sahne aufschlagen. 2/3 der Sahne auf die entrollte Teigplatte streichen. Mit 50 g Schokolade und Nüssen bestreuen. Wieder aufrollen. Rolle mit der übrigen Sahne bestreichen und 30 Minuten kalt stellen. 30 g helles Marzipan zwischen Klarsichtfolie 1/2 cm dick ausrollen, zu kleinen Sternen ausstechen. Rolle mit Schokoröllchen bestreuen und mit Marzipansternen garnieren.
Pilze: 70 g Marzipan am besten in zwei Portionen rot einfärben und zu fünf Pilzhüten formen. 50 g helles Marzipan zu fünf Pilzfüßen formen. Kuvertüre hacken. Über einem heißen Wasserbad auflösen und in eine Papiertüte oder einen Gefrierbeutel füllen. Einen kleinen Zipfel abschneiden. Auf die Pilzhüte Punkte spritzen.(Einfacher geht es entweder mit einer Gabel, die man in die flüssige Schokolade taucht und mit den Spitzen Punkte auf die Pilze macht, oder gleich mit Fertigdekoschokolade aus der Tube von Lindt. )Hüte und Füße zusammensetzen. Pilze auf den Pistazien an den Baumstamm setzen. (Statt den Pistazien haben wir etwas Marzipan grün eingefärbt und zerbröselt)
21. Dez, 10:00









