Chinesischer Brokkoli - Pad Thai
4. Feb, 12:26 / 3 Kommentare
Es ist schön, wenn man in der Küche neue Zutaten entdecken kann. Am leichtesten gelingt das, wenn man sich der asiatischen Küche nähert, die uns immer noch so vielfältig und etwas geheimnisvoll erscheint.
Chinesischen Brokkoli kenne ich bislang nur von auswärts essen. Und dann fragte ich mich immer was das für große, grüne Blätter in meinem Essen waren. Der Spülkönig und ich fanden ihn schließlich im Asiamarkt unserer Wahl, ein Euro das Päckchen und schon schmückten seine schönen, grünen Blätter unsere Küche.
Da ein Freund beruflich öfters in China ist, hat er uns das letzte mal breite Reisnudeln mitgebracht, die wir nun mit dem Chinesischen Brokkoli verarbeiten wollten.
In einem Wok-Kochbuch fanden wir ein Rezept für Pad Thai, in das wir den Chinesischen Brokkoli einfach einfügten.
Da das Buch auch nur die Verwendung der Blätter empfohl, nahmen wir davon zweihand voll, schnitten sie in 5 cm lange Streifen und dämpfen sie im Reiskocher.
Im Essen jedoch stachen schließlich nur kleine grüne Flecke hervor. Durch das Dämpfen und Kochen haben sie sehr an ihrer ehemaligen Größe verloren, so dass wir das nächste mal ein Blatt lediglich einmal teilen werden und dann hoffentlich besser in der Lage sind, den Geschmack zu beschreiben. Die Zubereitung der Stiele werden wir dann auch versuchen.
Das Pad Thai selbst war sehr lecker. Man bereitete zunächst eine Gewürzpaste aus Tamarinden, Chili, Knoblauch, Limettensaft, Fischsauce und Frühlingszwiebeln zu. Weil wir Ingwer sehr gerne in asiatischen Essen mögen, durfte der nicht fehlen. Die Paste schmeckt einzeln sehr konzentriert, verteilt sich über das Fleisch, die Nudeln und das Gemüse jedoch dann sehr schön, so dass alles wirklich dann original nach Thai schmeckte.
Zubereitung
Leider haben wir von diesem Gericht ausnahmsweise kein Photo gemacht, weil wir so einen Hunger hatten, dass wir nicht warten konnten. Außerdem war es sowas von lecker, dass auch nichts übrig geblieben ist...

Chinesischen Brokkoli kenne ich bislang nur von auswärts essen. Und dann fragte ich mich immer was das für große, grüne Blätter in meinem Essen waren. Der Spülkönig und ich fanden ihn schließlich im Asiamarkt unserer Wahl, ein Euro das Päckchen und schon schmückten seine schönen, grünen Blätter unsere Küche.
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Chinesischer Brokkoli | |
![]() Familie:Die Informationen, die man im Internet finden kann sind vielfältig und konträr. So heißt es einmal, dass er zur Familie des Brokkolis gehört und einmal soll er verwandt mit dem Chinakohl sein. Oder gehören Brokkoli und Chinakohl ebenfalls zu einer botanischen Gruppe? Herkunft & Synonyme:Er soll schon vor mehr als 2000 Jahren im alten Griechenland gegessen worden sein, in China musste er auch verbreitet gewesen sein, so hat er dort viele Bezeichnungen: Gai Lan, Gailan, Gai Laan, Gaii Lan, Gai Larn, Gai Lon, Gai Lum, Kai Lan, Kai Laarn, Kairan oder weißer, blühender Brokkoli. Übersetzt soll all das Senforchidee bedeuten. Merkmale:Berühmt ist der Chinesische Brokkoli für seine dunkel-grünen Blätter, stämmigen Stiele und kleinen, weißen Blüten. Verwendung in der Küche:Bei der Beschreibung der Verwendung des Gemüses halten manche die Blätter für unbedeutend und meinen, dass man nur die Stiele zubereiten sollte. Diese sollen geschält, gespalten und in fingerlange Stücke geschnitten werden. Schließlich können sie gekocht, frittiert oder geschmort werden, serviert mit Austernsauce. Der Geschmack soll sehr ähnlich dem des Brokkolis sein, nur milder, andere sagen, die Blätter schmecken etwas bitter. | ||
Da ein Freund beruflich öfters in China ist, hat er uns das letzte mal breite Reisnudeln mitgebracht, die wir nun mit dem Chinesischen Brokkoli verarbeiten wollten.
In einem Wok-Kochbuch fanden wir ein Rezept für Pad Thai, in das wir den Chinesischen Brokkoli einfach einfügten.
Da das Buch auch nur die Verwendung der Blätter empfohl, nahmen wir davon zweihand voll, schnitten sie in 5 cm lange Streifen und dämpfen sie im Reiskocher.
Im Essen jedoch stachen schließlich nur kleine grüne Flecke hervor. Durch das Dämpfen und Kochen haben sie sehr an ihrer ehemaligen Größe verloren, so dass wir das nächste mal ein Blatt lediglich einmal teilen werden und dann hoffentlich besser in der Lage sind, den Geschmack zu beschreiben. Die Zubereitung der Stiele werden wir dann auch versuchen.
Das Pad Thai selbst war sehr lecker. Man bereitete zunächst eine Gewürzpaste aus Tamarinden, Chili, Knoblauch, Limettensaft, Fischsauce und Frühlingszwiebeln zu. Weil wir Ingwer sehr gerne in asiatischen Essen mögen, durfte der nicht fehlen. Die Paste schmeckt einzeln sehr konzentriert, verteilt sich über das Fleisch, die Nudeln und das Gemüse jedoch dann sehr schön, so dass alles wirklich dann original nach Thai schmeckte.
Pad Thai mit Chinesischen Brokkoli
Zutaten für 2 Personen- 200 g Reisnudeln
- Ingwer
- 1 kleine frische rote Chili gehackt
- 2 Knoblauchzehen, gehackt
- 2 Frühlingszwiebeln in Ringe geschnitten
- 1 EL Tamarindenpüree, mit 1 EL Wasser verrührt
- 1 1/2 EL Zucker
- je 2 EL Fischsauce und Limettensaft
- 2 EL Erdnussöl
- 200 g Hähnchenfleisch, in Scheiben geschnitten
- 8 große Garnelen, küchenfertig
- 90 g Bohnensprossen
- 1 Möhre
- 1 rote Paprika
- 2 handvoll chinesischen Brokkoli
- 40 g Erdnüsse, gehackt
- 3 EL frische Korianderblätter
- gemahlenen Koriander
- Sojasauce
Zubereitung
- Die Nudeln in warmen Wasser 15-20 Minuten einweichen. Abtropfen lassen.
- Ingwer, Chili, Knoblauch, Frühlingszwiebeln klein mixern. Tamarindenpüree, Zucker, Fischsauce und Limettensaft untermischen.
- Möhre in kleine Stifte schneiden, die Paprika in Streifen schneiden.
- Die Blätter des Brokkolis von den Stielen lösen und halbieren. Über Wasserdampf dämpfen, bis er zusammenfällt (wir haben das in einem Reiskocher gemacht).
- Einen Wok stark erhitzen, 1 EL Öl hineingeben und die Chilimischung darin 30 Sekunden unter Rühren braten. Das Fleisch zufügen und 2 Minuten unter Rühren braten. Die Garnelen zugeben und 1 weitere Minute rühren und braten.
- Das Gemüse zugeben, so lange braten, bis es noch bissfest ist. Bohnensprossen und Nudeln zufügen, bis alles heiß ist.
- Mit Sojasauce und gemahlenen Koriander würzen. Mit Erdnüssen und Koriander garnieren und servieren.

4. Feb, 12:26












Küchendunst aus Singapur
die Blätter auf eurem Bild sehen mir nach Pfefferblättern aus, die kann man mit allerlei Knabbereien füllt und so isst.
Von Kai lan (Chinese flowering broccoli) habe ich bisher immer nur die Blätter serviert bekommen bzw. gekocht. Schmecken ähnlich "unserem" Wirsing oder Spinat und sind meiner Meinung nach eindeutig eine Kraut/Kohl-Art. Es gibt sie eigentlich immer nur als Beilage kurz angeschwenkt und mit Oystersauce abgeschmeckt (- mache ich im Übrigen morgen zu Hainanese chicken rice). Diesen "Blattkohl" gibt es in verschiedenen Größen und "Bitterstufen".
Chye sim (Chinese flowering gabbage oder auch Senfblätter) sehen jung fast aus wie Rapssprossen und werden wie Broccoli (Blätter, Stiele und Blüten) verwendet. Ältere Exemplare werden, so weit ich das weiß, z. B. als "Shanghai green" gehandelt und bekommen einen dicken "Fuß". Dieser "Fuß" wird oft als pickled mustard/mustard greens eingelegt. Ist aber überhaupt nicht scharf sondern schmeckt eingelegt in etwa wie Senfgurke.
Irgendwie hat da einmal irgendjemand vermutlich die Bezeichnungen Broccoli und Kohl verwechselt. Den geschmacklich ist es, finde ich, genau andersherum.
Liebe Grüße aus Fernost
Brigitte
Küchendunst aus Singapur
große Kailanblätter (auf der Seite ganz oben nochmals links im Ganzen zu sehen).
Baby Kailan und mittelgroßer (von dem mittelgroßen habe ich die innenen Blätter und Blüten verwendet, wie man weiter unten sehen kann).
Vor ein paar Tagen habe ich aber auch ca 2,5 cm dicke und 17 cm lange Kailan-"Stämme" gesehen also ohne Blätter und "Blüten", demnach kann man die auch verwenden. Ich denke aber eher um Geschmack zu geben, ähnlich einem Wurzelgemüse in einer Brühe.
Im Übrigen wünsche ich gong xi fa cai, denn bei uns sind gerade die chinesischen Neujahrsfeierlichkeiten und hoffe ich konnte etwas zur Broccoli-Kohl-Aufklärung oder -Verwirrung beitragen.