Steinpilz-Risotto mit Garnelen

6. Okt, 01:36 / 9 Kommentare
 


Wir befanden uns auf Wohnungssuche in Stuttgart. Noch total unbedarft, was die kulinarische Situation in dieser neuen Stadt angeht fuhren wir zu dem Fernsehturm. Dort muss es ja ein Restaurant geben, so dachten wir es uns.

Und in der Tat: Primafila.

Wir wurden begrüßt von einer Tür, an welcher sich sämtliche Feimschmeckeraufkleber seit 1990 und zwei Michelinaufkleber befanden.
Also nichts wie rein. Wir bestellten ein Steinpilz-Risotto mit Garnelen.
Die frischen Steinpilze waren unglaublich lecker und gaben dem ganzen Risotto diese buttrige Note. Dazu knackig angebratene Garnelen in einem Selleriebasisrisotto.

"Das müssen wir auch mal machen".
Leider haben wir keine frischen Steinpilze bekommen und mussten so getrocknete in Wasser einweichen und danach auspressen, bevor wir sie weiterverarbeiten konnten.

Das Ergebnis war dadurch natürlich nicht mit den frischen Pilzen vergleichbar aber dennoch super lecker!

Steinpilz-Risotto mit Garnelen

Zutaten
Für 2 Personen
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • eine handvoll Kirschtomaten
  • 10-20 Garnelen
  • Steinpilze
  • 1/2 Stangensellerie
  • 1/2 Glas Weißwein
  • 1l Brühe (1/3 Fischfond, 2/3 Gemüsebrühe)
  • 200g Arborio-Reis
  • Butter zum anbraten
  • Salz und Pfeffer
Zubereitung
  1. Zwiebeln, Knoblauch und Sellerie feinhacken und in 2 Esslöffeln Butter andünsten
  2. Die Kirschtomaten vierteln
  3. Reis einrühren und leicht anbraten. Mit Weißwein ablöschen
  4. Gemüsebrühe aufsetzen und Fischfond hinzufügen.
  5. Die heiße Brühe nach und nach zum Reis geben und immer wieder die Flüssigkeit vom Reis aufnehmen lassen, so dass dieser immer gerade so mit Flüssigkeit bedeckt ist
  6. Bevor der Reis die gewünschte Konsistenz hat, die Steinpilze in zwei Löffeln Butter zusammen mit den Garnelen kurz anbraten
  7. Kirschtomaten und das Bratfett der Steinpilze unter den Reis rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  8. Auf Teller geben und die Steinpilze und Garnelen darüber verteilen


Steinpilz-Risotto mit Garnelen
mipi (Gast) - 6. Okt, 18:21

Tolle Kombination, Steinplize und Garnelen. Ich wundere mich, dass ihr das (gefilterte) Einweichwasser der Pilze nicht verwendet. Befürchtet ihr, dass das den feinen Garnelengeschmack erschlägt?

KquSpk - 7. Okt, 00:03

Tatsächlich haben wir das Einweichwasser für die Zubereitung des Risottos benutzt. Danke, dass du unseren grauen Zellen etwas auf die Sprünge hilfst. :)

Die Mischung Garnele - Steinpilze klingt interessant; nur der Sellerie scheint so rein rezeptlich ein wenig zu stören in der Komposition. Dominiert der nicht zu sehr?

KquSpk - 9. Okt, 21:48

Nein, eigentlich nicht. Wer aber Sellerie von grund auf nicht mag, sollte ihn vielleicht besser weg lassen. Sicher ist sicher. :)
genial-lecker - 16. Okt, 20:28

Das Restaurant ist echt klasse! Viel Spaß in dieser Stadt, der ich vor etwa 4 Jahren den Rücken kehren (musste). Dort werdet Ihr Euch sicher wohl fühlen!!

KquSpk - 16. Okt, 20:57

Vielen Dank für deinen Kommentar. Leider ist es nur Spülkönig, der in diese Stadt gezogen ist...
Jürgen (Gast) - 20. Okt, 17:32

Mhm, das klingt lecker. Das kommt auf die "Demnächst-Nachkochen"-Liste. Über den Sellerie muss ich noch nachdenken. Nicht, dass ich ihn nicht mögen würde, aber hier kann ich es mir nicht so recht vorstellen...

Jens (Gast) - 12. Mrz, 00:16

Sagt mal… wie ist das bei euch. Ich wenn Risotto mache es gelingt mir nie. Einmal ist es zusammengeklebt dass ich nur noch einen Brei habe, beim anderen Mal ist es dann so hart, dass man meint, dass man auf Steine kaut. Ich weiß nicht warum, aber ich nehme jedes Mal die gleiche Menge an Reis und die gleiche Menge an Flüssigkeit. Was mache ich falsch? Ich rühre auch ganz fleissig aber es klappt einfach nicht. Und es ärgert mich denn das Zeug schmeckt einfach gigantisch.

KquSpk - 12. Mrz, 00:41

Vielleicht variiert die Zeit, in der du den Reis vor dem ersten Ablöschen mit Brühe oder Wein anbrätst, vielleicht ist dabei auch die Hitze unterschiedlich, so dass die Reiskörner manchmal, bei zu hoher Hitze, außen zu schnell garen, während der Kern hart bleibt. Die Hitze und die damit verbundene Garzeit ist auch entscheidend während dem Köcheln. Lieber gemächlich, als zu rasant.